FAQ - Häufig gestellte Fragen zur Inventur mit eTASK
Diese Seite beantwortet die häufigsten Fragen rund um die Inventur mit eTASK. Die Fragen sind nach Themengebieten sortiert.
Allgemeine Fragen
Was kann ich mit eTASK Inventur erfassen?
eTASK Inventur ist spezialisiert auf die Erfassung von Anlagevermögen:
Betriebsausstattung (Möbel, Einrichtung)
IT-Ausstattung (Computer, Monitore, Peripherie)
Gebäudetechnik (Heizung, Lüftung, Brandschutz, etc.)
Maschinen und Werkzeuge
eTASK Inventur ist nicht geeignet für die Mengenerfassung von Waren im Einzelhandel.
Welche Inventurverfahren unterstützt eTASK?
eTASK unterstützt alle gängigen handelsrechtlichen Inventurverfahren:
Stichtagsinventur: Vollständige Erfassung zu einem festen Stichtag
Permanente Inventur: Kontinuierliche Erfassung über das gesamte Geschäftsjahr
Zeitversetzte Inventur: Erfassung innerhalb eines definierten Zeitraums vor/nach dem Bilanzstichtag
Die Wahl des Verfahrens sollte mit Ihrem Steuerberater abgestimmt werden.
📄 Was leistet eTASK Inventur - Übersicht IC12546
Benötige ich für eTASK Inventur eine Anlagenbuchhaltung?
Nein. eTASK Inventur kann auch ohne Anbindung an eine Anlagenbuchhaltung genutzt werden.
Mit Anlagenbuchhaltung:
Abgleich zwischen körperlichem und buchhalterischem Bestand möglich
Import von Anlagenpositionen zur erleichterten Zuordnung
Export von Inventurdaten für die Buchhaltung
Ohne Anlagenbuchhaltung:
Reine Bestandsführung für Facility Management
Transparenz über Standorte und Zuordnungen
Grundlage für Wartung, Umzüge, Disposition
Kann ich die Inventur auch ohne Scanner durchführen?
Ja. Die eTASK App unterstützt:
Barcode-Scanner (dedizierte Geräte)
QR-Code-Scanner (dedizierte Geräte)
Kamera-Scan über Tablet/Smartphone
Manuelle Eingabe von Nummern
Die Verwendung von Scannern erhöht allerdings die Geschwindigkeit und reduziert Eingabefehler erheblich.
Vorbereitung und Planung
Muss ich vor der Erstinventur alles vorbereiten?
Ja. Für eine erfolgreiche Erstinventur sind folgende Schritte erforderlich:
Raumstruktur muss vollständig angelegt sein
Objektkatalog (Objekttypen) muss vollständig sein
Matchcode-Katalog sollte zumindest die wichtigsten Varianten enthalten
Etiketten müssen verfügbar sein
Die mobilen Teams können nicht während der Inventur Objekttypen oder Räume anlegen. Matchcodes können bei Bedarf ergänzt werden.
📄 9 Schritte zur erfolgreichen Erstinventur IC12547
Wie detailliert muss die Raumstruktur sein?
Die Detailtiefe hängt von Ihrem Verwendungszweck ab:
Detailliert (empfohlen für Bürogebäude, Schulen, Krankenhäuser):
Jeden Raum einzeln anlegen
Ermöglicht exakte Zuordnung
Basis für Raumbelegung und Arbeitsplatzmanagement
Erleichtert Umzüge und Neuorganisation
Vereinfacht (für viele kleine Standorte):
Ein Raum pro Gebäude oder Standort
Schnellere Erfassung
Geringerer Pflegeaufwand
Ausreichend, wenn keine raumgenaue Zuordnung benötigt wird
Die Entscheidung sollte auch berücksichtigen, ob die Inventurdaten später für weitere Prozesse (Instandhaltung, Belegungsplanung) genutzt werden sollen.
Wie viele Objekttypen und Matchcodes sollte ich anlegen?
Objekttypen:
Halten Sie die Struktur überschaubar
3-4 Hierarchieebenen sind meist ausreichend
Ein Objekttyp "Sonstige" als Auffangkategorie ist empfehlenswert
Sie können später jederzeit erweitern oder umstrukturieren
Matchcodes:
Legen Sie Matchcodes für häufig vorkommende Varianten an
Nutzen Sie "Sonstige"-Matchcodes für seltene Einzelstücke
Lieber zunächst weniger Matchcodes, diese können während der Inventur ergänzt werden
Fotos und gute Beschreibungen sind wichtiger als eine riesige Anzahl
📄 FAQ - Objektkatalog planen IC12530
Erzeugen von Matchcodes: Was ist sinnvoll und was nicht?
Grundsätzlich sollten viele Matchcodes vor Beginn der Inventur festgelegt werden.
Bevor die Inventur beginnen kann, müssen die erforderlichen Objekttypen angelegt sein. Fehlende Matchcodes werden im Laufe der Inventur zusätzlich durch die Teams angelegt werden. Nach Möglichkeit sollte ein Foto des Objekts angefertigt werden.
Zusammenfassung gleichartiger Objekte:
Ausufernden Matchcodelisten vorbeugeb, indem Sie gleichartige Objekte, die sich nur z.B. in der Farbe unterscheiden, in einen Matchcode zusammenfassen
Die Unterscheidung solcher Merkmale verführt oft dazu, das Matchcodebuch größer zu machen als es wirklich sein muss
Umgang mit "alten" oder seltenen Objekten:
Legen Sie nicht für jedes Einzelstück einen neuen Matchcode an
Geben Sie den Teams stattdessen einen Matchcode für "alte" Stühle/Tische/Schränke mit
Meistens handelt es sich um genau diese Dinge, die der Verschrottung entgangen sind und nun in einem Putzraum, dem Hausmeisterbüro oder einem Technikraum noch gute Dienste leisten
Modulare Regale:
Fassen Sie modulare Regale gleichen Typs zusammen, auch wenn diese unterschiedliche Größen haben
Ein Regal, das zerlegbar und in jeder beliebigen Größe wieder zusammensetzbar ist, kann nicht genau aufgenommen werden
Die Möglichkeit des Zerlegens bedeutet, dass es mit anderen gleichartigen Regalen gemischt werden kann
Am Ende finden sich möglicherweise in einem Regal drei Aufkleber, während in zwei anderen gar keiner vorhanden ist
Sie können alle Einzelelemente aufnehmen, wenn dies notwendig ist.
Während der laufenden Erstinventur:
Aktualisieren Sie das Matchcodebuch täglich, sobald die Teams ihre Daten abgeliefert haben
Planen Sie Zeit ein, um die nachträglich erfassten Matchcodes evtl. umzutragen und richtig einzusortieren
Prüfen Sie, ob beide Teams zufällig das gleiche Objekt als neuen Matchcode aufgenommen haben
Bei Duplikaten: Nutzen Sie die Massenänderung, um die Objekte des einen Teams dem Matchcode des anderen Teams zuzuordnen (minimaler Aufwand)
Wichtige Hinweise:
Organisieren Sie Ihre Matchcodes: Sie können den Matchcode einfach als fortlaufende Nummer eintragen
Empfehlung: Durch geschickte Vergabe von wenigen Kürzeln können Sie den Matchcode aufwerten
Das Matchcodebuch wird nach Matchcode sortiert - wenn alle Stühle an der gleichen Stelle im Matchcodebuch zu finden sind, erleichtert das die spätere Arbeit erheblich
Soll ich vorhandene Anlagennummern als Barcodes verwenden?
Wir raten in den meisten Fällen davon ab. Stattdessen empfehlen wir:
Neue Barcodes vergeben:
Einfachere Erfassung durch Teams
Zuordnung über Objekttyp + Matchcode statt über Anlagennummern
Geringere Qualifikationsanforderungen an Inventur-Teams
Wertvollere Tätigkeit (Zuordnung Barcode ↔︎ Anlagennummer) erfolgt nachgelagert durch Fachpersonal
Flexibilität bei der Erfassung zusätzlicher Objekte (z.B. GWGs)
Nur wenn unbedingt erforderlich:
Bei sehr wenigen, leicht identifizierbaren Objekten
Bei sehr gut gepflegter und detaillierter Anlagenbuchhaltung
Bei extrem hochpreisigen Einzelobjekten mit eindeutiger Zuordnung
📄 9 Schritte zur erfolgreichen Erstinventur IC12547
Durchführung der Inventur
Wie viele Personen werden für ein Inventur-Team benötigt?
Empfehlung: 2 Personen pro Team
Person 1:
Scannt Etiketten mit dem Scanner
Bringt Etiketten an Objekten an
Person 2:
Bedient das Tablet
Wählt Objekttyp und Matchcode aus
Erfasst zusätzliche Informationen
Vorteile:
Schnelleres Arbeiten
Weniger Fehler durch gegenseitige Kontrolle
Einer Person weniger anstrengend
1-Personen-Teams sind möglich, führen aber zu häufigerem Wechsel zwischen Scanner und Tablet und erhöhter Fehlerquote.
Kann die Inventur ohne Internetverbindung durchgeführt werden?
Ja. Die eTASK App unterstützt einen Offline-Modus:
Erfasste Daten werden lokal auf dem Gerät gespeichert
Synchronisation erfolgt automatisch, sobald wieder Verbindung besteht
Geeignet für Bereiche ohne Netzabdeckung (Keller, Tiefgaragen, Außenbereiche)
Einschränkungen im Offline-Modus:
Neu angelegte Matchcodes sind zunächst nur auf dem lokalen Gerät verfügbar
Änderungen anderer Teams sind nicht sofort sichtbar
Datenstände können zeitweise auseinanderlaufen
Empfehlung: Arbeiten Sie möglichst online. Nutzen Sie Offline nur, wenn wirklich nötig.
Der Raumbarcode - Wo und wie Raum-Etiketten anbringen?
Damit die Teams identifizieren können, in welchem Raum sich Objekte befinden, muss vor der Aufnahme des Raumes der Barcode des selbigen gescannt werden.
Standardpositionierung (90% der Fälle):
Türschild
Türzarge auf Seiten der Scharniere
Türrahmen auf der Außenseite des Raums
Wichtig: Bringen Sie Barcodes möglichst nicht im normalen Griffbereich an, um vorzeitigem Verblassen durch Mitarbeitereinwirkung vorzubeugen.
Schwierige Raumsituationen (10%):
Durchgangsräume:
Raum, der nur durch ein anderes Büro erreichbar ist:
Tür vom Flur zum ersten Raum erhält Barcode des ersten Raums
Tür zwischen erstem und zweitem Büro erhält Barcode des zweiten Raums
Verkettete Räume mit mehreren Zugängen:
Drei verkettete Räume, wobei mittlerer Raum zwei Türen hat:
An beiden Türen einen Barcode für den mittleren Raum anbringen
Mehrere verkettete Durchgangsräume:
Bei mehr als zwei mittleren Räumen wird die Barcode-Anbringung an Türen unübersichtlich
Lösung: Verwenden Sie einen Grundriss
Kleben Sie in solchen unklaren Fällen einen Barcode auf den Plan (außerhalb des Grundrisses, neben den Raum)
Achten Sie darauf, dass eventuelle Raumnummern auf dem Plan erkennbar sind
Geben Sie den Teams einen Grundriss der zu begehenden Etagen mit
Alternative: Suche ohne Barcode
Räume ohne Barcode können in der App mit Raumcode oder Raumbezeichnung gesucht werden
Dies ist langsamer, aber eine praktikable Lösung für Sonderfälle
Was mache ich, wenn ein Objekt schon einen Barcode hat?
Scannen Sie den vorhandenen Barcode.
Mögliche Szenarien:
Das Objekt wird geladen:
Es wurde bereits in einem anderen Raum erfasst
Durch den Scan wechselt es automatisch in den aktuellen Raum
Keine weitere Aktion nötig
Ursache: Das Objekt ist umgezogen
Das Objekt ist nicht im System:
Der Barcode ist nicht registriert oder stammt aus einem anderen System
Kleben Sie ein neues Etikett auf und erfassen Sie das Objekt normal
Was mache ich, wenn kein passender Matchcode vorhanden ist?
Legen Sie einen neuen Matchcode an - direkt in der App:
Wählen Sie "Neuer Matchcode"
Erfassen Sie eine aussagekräftige Beschreibung
Machen Sie ein Foto des Objekts
Speichern Sie den Matchcode
Verwenden Sie ihn für das aktuelle Objekt
Bei Online-Betrieb: Der neue Matchcode steht sofort allen anderen Teams zur Verfügung. Bei Offline-Betrieb: Der Matchcode wird bei der nächsten Synchronisation übertragen.
Was mache ich, wenn kein passender Objekttyp vorhanden ist?
Objekttypen können nicht in der App angelegt werden.
Vorgehen:
Klären Sie mit der Inventurleitung, ob das Objekt erfasst werden soll
Falls ja: Erfassen Sie es unter dem Objekttyp "Sonstige"
Machen Sie mehrere Fotos des Objekts
Nutzen Sie das Bemerkungsfeld für eine ausführliche Beschreibung
Die Inventurleitung wird das Objekt später dem korrekten Typ zuordnen
Hinweis: Wenn Objekttypen fehlen, deutet das auf unvollständige Vorbereitung hin. Unterbrechen Sie ggf. die Inventur und ergänzen Sie den Objektkatalog.
Was mache ich mit defekten Objekten?
Defekte Objekte sollten trotzdem erfasst werden:
Erfassen Sie das Objekt normal (Barcode, Objekttyp, Matchcode)
Setzen Sie den Zustand auf "defekt" oder "beschädigt" (falls verfügbar)
Nutzen Sie das Feld "Inventur-Text" oder "Bemerkung" für Details
Machen Sie Fotos des Schadens
Die Inventurleitung entscheidet später über Reparatur oder Aussonderung
Wichtig: Auch defekte Objekte gehören zum Bestand und müssen erfasst werden, solange sie nicht entsorgt sind.
Was mache ich, wenn ein Raum nicht in der Raumliste ist?
Prüfen Sie zunächst:
Ist der Raum unter einer anderen Nummer/Bezeichnung eingetragen?
Ist der Raum in einem anderen Gebäude oder auf einer anderen Etage erfasst?
Falls der Raum wirklich fehlt:
Informieren Sie die Inventurleitung
Die Raumliste muss ergänzt werden (nur am Portal möglich, nicht in der App)
Alternative:
Erfassen Sie die Objekte zunächst in einem Nebenraum
Nach Ergänzung der Raumliste können die Objekte in den richtigen Raum gescannt werden
Wie kann sichergestellt werden, dass bei einer Inventur keine Objekte vergessen werden?
Es gibt eine Reihe von Mechanismen, die eingesetzt werden können, damit die Inventurkräfte möglichst nichts bei der Inventur vergessen.
1. Gute Einweisung und Schulung des Teams
Am wichtigsten ist die gute Einweisung/Ausbildung des eingesetzten Teams. Nur wenn alle genau wissen, was von ihnen erwartet wird und wie sie sich zu verhalten haben, kann die Arbeit verlustfrei erfolgen.
2. Überblick beim Raumbetreten verschaffen
Das Team muss sich beim Eintritt in den Raum zuerst einen Überblick verschaffen. Achten Sie auf folgende Punkte:
Sind die Arbeitsplätze belegt und sind Personen im Raum anwesend?
Sind die Schränke abgeschlossen und könnte sich evtl. etwas von Belang in den Schränken befinden?
Wie viele Arbeitsplätze sind im Raum, mit wie vielen Objekten rechne ich überschläglich?
Liegen Nischen, durch Schränke verdeckte Ecken, unübersichtliche Raumsituationen durch mobile Trennwände vor?
Welche Objektarten befinden sich im Raum bei oberflächlicher Betrachtung?
3. System-Unterstützung nutzen
Das System unterstützt den Mitarbeiter bei der Kontrolle seiner Arbeit:
Durchführung der abgestimmten Arbeitsschritte (Verkleben und Scannen der Barcodes bei neuen Objekten, Scannen von bereits beklebten Objekten)
Kontrolle der Anzahl der gescannten und nicht gescannten Objekte auf dem Display des mobilen Inventurgeräts
4. Manuelle Plausibilitätsprüfung vor Raumabschluss
Bevor der Mitarbeiter den Raum verlässt und die Bearbeitung abschließt:
Zählen Sie die Objekte im Raum "von Hand" durch
Vergleichen Sie diese Anzahl mit der Anzahl der gescannten Objekte in der App
Bei Abweichung: Schließen Sie den Raum NICHT ab, sondern beginnen Sie die Raumbegehung erneut
Beim erneuten Scanvorgang: Erfassen Sie gefundene Objekte ohne Barcode wie gewohnt neu
Vergleichen Sie erneut die Anzahl der gezählten und gescannten Objekte
Wiederholen Sie diesen Vorgang so lange, bis keine Differenz mehr besteht
Dieser mehrstufige Kontrollprozess stellt sicher, dass keine Objekte übersehen werden.
Nach der Inventur
Was bedeutet "körperliche Inventur" und "kaufmännische Inventur"?
Körperliche Inventur:
Tatsächlich physisch vorhandene und erfasste Objekte
Ergebnis der mobilen Bestandsaufnahme
IST-Zustand
Kaufmännische Inventur:
In der Anlagenbuchhaltung erfasste Positionen
Buchhalterische Sicht auf den Bestand
SOLL-Zustand
Ziel des Abgleichs: IST und SOLL in Übereinstimmung bringen und Differenzen klären.
Was mache ich mit Objekten, die keinen Eintrag in der Anlagenliste haben?
Dies können sein:
GWGs (Geringwertige Wirtschaftsgüter), die nicht aktivierungspflichtig sind
Bewusst nicht gebuchte Objekte (z.B. Kleinmöbel, Dekorationsgegenstände)
Noch nicht gebuchte Neuanschaffungen (Rechnung steht aus)
Leihgaben oder Mietgegenstände
Vorgehen:
Prüfen Sie anhand von Objekttyp und Matchcode, um was es sich handelt
Entscheiden Sie gemeinsam mit der Fachabteilung:
Nachträglich buchen?
Als "nicht buchungspflichtig" kennzeichnen?
Aussondern (falls irrtümlich erfasst)?
Was mache ich mit Anlagenpositionen, zu denen kein Objekt gefunden wurde?
Mögliche Ursachen:
Objekt wurde übersehen → erneut suchen
Objekt ist verloren gegangen
Objekt wurde entsorgt, aber nicht ausgebucht
Objekt ist in Reparatur oder an externer Lokation
Nachforschung:
Prüfen Sie die Inventurhistorie nach letztem bekannten Standort
Befragen Sie Verantwortliche:
Bei Personenzuordnung: zugeordnete Person
Bei Kostenstellenzuordnung: Kostenstellenverantwortliche
Suchen Sie gezielt im Umfeld des letzten bekannten Raums
Prüfen Sie Werkstätten, Lagerräume, externe Dienstleister
Falls nicht auffindbar:
Dokumentieren Sie die Nachforschung
Melden Sie den Verlust an die Fachabteilung
Bereiten Sie die Ausbuchung vor
[LINK: Nicht gefundene Objekte klären]
Kann ich ausgesonderte Objekte einfach löschen?
Besser nicht. Löschen entfernt die gesamte Historie.
Empfohlene Alternativen:
Statusänderung: Setzen Sie den Status auf "ausgesondert", "verkauft", "verschrottet" oder "verloren"
Deaktivieren: Das Objekt wird für normale Benutzer unsichtbar, bleibt aber mit Historie erhalten
Archiv-Mandant: Verschieben Sie das Objekt in einen separaten Mandanten für ausgesonderte Güter
Nur löschen, wenn:
Das Objekt irrtümlich erfasst wurde
Die Historie nicht benötigt wird
Sie sich absolut sicher sind
Nicht empfohlen: Ein "virtuelles Lager" als Raum für ausgesonderte Objekte. Dies verfälscht die Raumstatistiken.
Prozesse und Best Practices
Wie sollte der Wareneingang organisiert werden?
Empfohlen: Sofortige Erfassung bei Anlieferung
Ware wird angeliefert
Barcode aufkleben
Objekt erfassen (Objekttyp + Matchcode)
Dem Lager als Raum zuordnen
Erst danach Verteilung/Zuordnung zum Endstandort
Vorteil:
Kein "Verlust" von Neuanschaffungen
Keine nachträgliche Suche
Durchgängige Nachverfolgbarkeit ab Anlieferung
Unabhängig vom Buchungszeitpunkt der Rechnung
Vermeiden Sie:
Erst erfassen, wenn die Rechnung vorliegt und gebucht ist (Objekte sind dann oft schon verteilt)
Warten auf Anlagennummern aus der Buchhaltung (erhöht Verlustrisiko)
📄 Wareneingang organisieren und erfassen IC12535
Wie gehe ich mit HomeOffice-Ausstattung um?
Empfohlene Vorgehensweise:
Erfassen Sie die Objekte normal (Barcode, Objekttyp, Matchcode)
Ordnen Sie die Objekte der Person zu (Feld "Nutzer" oder "Verantwortlicher")
Setzen Sie den Status auf "HomeOffice"
Lassen Sie das Feld "Raum" leer
Vorteil:
Klare Zuordnung zum Mitarbeiter
Keine "virtuellen HomeOffice-Räume" erforderlich
Bei Rückgabe: Einfache Raumzuordnung möglich
Auswertungen nach Status möglich
Alternative:
Erfassen Sie einen Raum "HomeOffice [Mitarbeitername]"
Nur sinnvoll bei sehr wenigen HomeOffice-Arbeitsplätzen
📄 HomeOffice-Ausstattung verwalten IC12531
Wie oft sollte ich eine Folgeinventur durchführen?
Stichtagsinventur:
Jährlich zum Bilanzstichtag (handelsrechtlich erforderlich)
Ggf. zusätzlich unterjährig zur Qualitätssicherung
Permanente Inventur:
Jedes Objekt mindestens einmal jährlich
Erfassung bei Umzügen, Wartungen, Raumänderungen
Wareneingang unmittelbar bei Anlieferung
Empfehlung:
Permanente Inventur für große, verteilte Liegenschaften
Stichtagsinventur für überschaubare Standorte
Kombination: Permanente Inventur + jährliche Vollerfassung zur Kontrolle
📄 Permanente Inventur mit eTASK IC12578
[LINK: Folgeinventur durchführen]
Was ist der Unterschied zwischen Erstinventur und Folgeinventur?
Erstinventur:
Vollständige Neuerfassung aller Objekte
Aufbau der Datengrundlage
Alle Objekte erhalten neue Barcodes
Alle Räume werden komplett durchlaufen
Kein Vergleich mit Vorbestand (da keiner vorhanden)
Folgeinventur:
Überprüfung und Aktualisierung des Bestands
Räume enthalten bereits erfasste Objekte
Beim Scannen eines Raums wird Liste der erwarteten Objekte angezeigt
Objekte werden gescannt zur Bestätigung
Neue Objekte werden erfasst
Fehlende Objekte werden identifiziert
Automatische Umbuchung bei Standortänderungen
[LINK: Folgeinventur durchführen]
Technische Fragen
Welche Mobilgeräte kann ich verwenden?
Tablets (empfohlen):
Android-Tablets (ab Android 7.0)
iOS iPads (ab iOS 12)
Windows-Tablets (ab Windows 10)
Smartphones:
Android-Smartphones (ab Android 7.0)
iOS iPhones (ab iOS 12)
Empfehlung:
Tablets wegen größerem Display und besserer Handhabung
Displaygröße mindestens 9-10 Zoll
Ausreichende Akkulaufzeit für ganztägige Inventur
Welche Scanner sind kompatibel?
Bluetooth-Scanner:
Die meisten Bluetooth-Barcode-Scanner sind kompatibel
QR-Code-Scanner
2D-Imager (empfohlen, da sie sowohl 1D- als auch 2D-Codes lesen)
Kamera-Scan:
Die App kann die eingebaute Kamera als Scanner verwenden
Langsamer als dedizierte Scanner
Ausreichend für kleine Bestände oder gelegentliche Erfassung
RFID:
Erfordert spezielle RFID-Lesegeräte
Schnelle Massenerfassung möglich
Höhere Anschaffungskosten
Wo finde ich die Versionsnummern meiner eTASK.Inventur-App und meines eTASK.FM-Portals?
Öffnen Sie das Menü in der App
Drücken Sie auf Einstellungen
Es öffnet sich auf der rechten Seite ein neues Fenster
Drücken Sie dort auf Optionen
Hier werden die Versionsnummern angezeigt
Diese Information ist wichtig für Support-Anfragen und zur Überprüfung, ob Sie die aktuelle Version verwenden.
Wie viele Lizenzen habe ich noch verfügbar?
Aktivierte Lizenzen prüfen:
Navigieren Sie zu Systemsteuerung → Portal-Optionen → Hardware → Mobilgeräteverwaltung → App-Aktivierungen auf Geräten
Hier sehen Sie, wie viele Lizenzen bereits aktiviert sind
Gesamtzahl der Lizenzen prüfen:
Navigieren Sie zu Systemsteuerung → Portal-Optionen → Plugins/Lizenzen → Lizenzenschlüssel
Hier sehen Sie, wie viele Lizenzen Ihnen insgesamt zur Verfügung stehen
Differenz = Noch verfügbare Lizenzen
Wie viele Daten kann die App offline speichern?
Die App kann mehrere tausend Objekte offline speichern. Die genaue Anzahl hängt ab von:
Verfügbarem Speicherplatz auf dem Gerät
Anzahl und Größe der Fotos
Komplexität der erfassten Daten
Empfehlung:
Synchronisieren Sie regelmäßig (mindestens täglich) wenn Sie Offline arbeiten müssen
Bei sehr großen Inventuren: Synchronisation nach jedem Gebäude/jeder Etage
Offline-Modus nur nutzen, wenn Online-Betrieb nicht möglich
Reporting und Auswertung
Welche Berichte stehen zur Verfügung?
Standard-Berichte:
Objektliste (filterbar nach Raum, Objekttyp, Gebäude, etc.)
Nicht gefundene Objekte (Differenzen körperlich ↔︎ kaufmännisch)
Inventurhistorie (alle Erfassungen und Änderungen mit Zeitstempel)
Raum-Bestandslisten (Inhalt pro Raum)
Export-Möglichkeiten:
Excel-Export für alle Listen
PDF-Berichte
CSV für Schnittstellen
Kann ich eigene Auswertungen erstellen?
Ja, über verschiedene Wege:
Excel-Export-Berichte: Exportieren Sie die Objektliste und nutzen Sie Excel-Funktionen
Individuelle Berichte: Können auf Anfrage erstellt werden