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Glossar - Schlüsselverwaltung

Schlüsselverwaltung

eTASK Chili
Schlüsselverwaltung
eTASK Neon
Facility Manager
Hausmeister
Sachbearbeiter

Dieses Glossar erklärt die wichtigsten Fachbegriffe der eTASK Schlüsselverwaltung.

A

Ausgabeprotokoll Automatisch generiertes PDF-Dokument, das die Übergabe eines Schlüssels an eine Person dokumentiert. Enthält Schlüsseldaten, Empfängerdaten und Unterschrift. Dient als rechtssicherer Nachweis.

Aufbewahrungsort Physischer Ort, an dem ein deponierter Schlüssel aufbewahrt wird (z.B. "Schlüsselkasten 1, Haken 23"). Wird bei der Deponierung dokumentiert.

D

Deponiert Status eines Schlüssels, der frei verfügbar im Schlüsselkasten liegt und zur Ausgabe bereitsteht. Gegensatz zu "Ausgegeben" oder "Reserviert".

Defekt Status eines Schlüssels, der beschädigt ist und ersetzt werden muss. Defekte Schlüssel werden dokumentiert und aus dem aktiven Bestand genommen.

E

Einzelschlüssel Schlüssel der untersten Hierarchieebene, der nur spezifisch zugeordnete Zylinder öffnet. In der Schließmatrix hat eine Einzelschlüsselgruppe typischerweise nur eine Verknüpfung zu einer Zylindergruppe. Beispiel: Wohnungsschlüssel öffnet nur die zugehörige Wohnung.

F

Fachnummer Siehe Hakennummer.

Funktionsmatrix Siehe Schließmatrix.

G

Generalschlüssel (Generalhauptschlüssel) Schlüssel der höchsten Hierarchieebene in einer General-Hauptschlüsselanlage. Öffnet alle Zylinder der gesamten Schließanlage. In der Schließmatrix ist die Generalschlüsselgruppe mit allen Zylindergruppen verknüpft. Wird nur an befugte Personen mit umfassenden Zugangsrechten ausgegeben.

Gruppenschlüssel Schlüssel einer mittleren Hierarchieebene, der alle Zylinder einer definierten Gruppe öffnet. In der Schließmatrix ist die Gruppenschlüsselgruppe mit mehreren Zylindergruppen innerhalb der Gruppe verknüpft. Beispiel: Abteilungsschlüssel öffnet alle Räume einer Abteilung.

H

Hauptschlüssel Übergeordneter Schlüssel, der mehrere Einzelzylinder oder Zylindergruppen öffnet. In der Schließmatrix hat die Hauptschlüsselgruppe Verknüpfungen zu mehreren untergeordneten Zylindergruppen. Ermöglicht hierarchische Zugangssysteme, bei denen verschiedene Berechtigungsstufen verwaltet werden.

Hakennummer Numerische Kennzeichnung zur Identifikation des spezifischen Aufbewahrungsplatzes eines deponierten Schlüssels im Schlüsselkasten oder an der Schlüsseltafel. Ermöglicht das schnelle Auffinden und eindeutige Zuordnen von Schlüsseln. Wird beim Deponieren zusammen mit dem Aufbewahrungsort dokumentiert. Synonym: Fachnummer.

M

Mindestmenge Definierte Anzahl von Schlüsseln oder Zylindern einer Gruppe, die jederzeit verfügbar sein sollen. Bei Unterschreitung signalisiert das System Nachbestellbedarf.

R

Reserviert Status eines Schlüssels, der für eine Person vorgemerkt ist, aber noch nicht übergeben wurde. Reservierungen werden z.B. bei geplanten Umzügen oder Neueinzügen verwendet.

Rückgabeprotokoll PDF-Dokument, das die Rücknahme eines Schlüssels dokumentiert. Wird beim Deponieren erstellt und enthält Datum, Person und neuen Aufbewahrungsort.

S

Schließanlage Organisatorisch und funktional autonome Gruppe von Zylindern, Schlüsseln und Türen. Orientiert sich meist an räumlichen Grenzen (Standort, Gebäude). Kann mechanisch, elektronisch oder hybrid sein.

Schließmatrix (Funktionsmatrix) Zentrale Zuordnungstabelle, die definiert, welche Schlüsselgruppen welche Zylindergruppen öffnen können. Ermöglicht komplexe Zugangshierarchien und Hauptschlüsselsysteme. Die Anzahl der Verknüpfungen bestimmt die Hierarchieebene: Einzelschlüssel haben eine Verknüpfung, Gruppenschlüssel mehrere innerhalb einer Gruppe, Hauptschlüssel mehrere über Gruppen hinweg, Generalschlüssel alle Verknüpfungen.

Schließplan Dokumentation der Zuordnung zwischen Schlüsseln und Zylindern einer Schließanlage. Legt fest, welche Schlüsselgruppen welche Zylindergruppen öffnen können und definiert damit die Schließmatrix. Dient als Grundlage für die Konfiguration und als Nachweis der Zugangshierarchien.

Schlüssel Physisches Objekt, das an Personen ausgegeben wird. Durchläuft verschiedene Status: Deponiert, Reserviert, Ausgegeben, Defekt, Verlust, Vernichtet.

Schlüsselgruppe Gruppe baugleicher Schlüssel mit identischem Schließrecht. Alle Schlüssel einer Gruppe öffnen dieselben Zylinder. Beispiel: "Hausmeisterschlüssel Gebäude A".

Schlüsselschließung siehe Schlüsselgruppe

Schließzylinder In Türen verbautes mechanisches oder elektronisches Schließelement. Definiert, welche Schlüssel Zugang gewähren. Enthält Details wie Größe, Ausführung und Einbauort.

Sicherheitsbereich Gruppe von Räumen mit gleichen Zugangsanforderungen. Wird beim regelbasierten Zutritt verwendet, um Zugangsprofilen mehrere Räume gleichzeitig zuzuordnen.

Sicherheitszone Bereich mit definiertem Schutzbedarf im Standortsicherungskonzept. Beispiele: "öffentlich", "nur Personal", "nur autorisiertes Personal". Wird über Raumtypen zugeordnet.

V

Verlust Status eines Schlüssels, der verloren gegangen ist. Erfordert formale Dokumentation mit Verlustprotokoll und Unterschrift der verantwortlichen Person.

Verlustprotokoll PDF-Dokument zur rechtssicheren Dokumentation eines Schlüsselverlusts. Enthält Datum, Umstände, Schlüsseldaten und Unterschrift.

Vernichtet Status eines Schlüssels, der planmäßig außer Betrieb genommen wurde. Vernichtung wird protokolliert und der Schlüssel aus dem aktiven Bestand entfernt.

Z

Zugangsprofil Sammlung von Zugangsberechtigungen für digitale Schließsysteme. Wird Personen zugeordnet und definiert, welche Sicherheitsbereiche oder Zylinder zugänglich sind.

Zylindergruppe Gruppe baugleicher Schließzylinder. Wird über die Schließmatrix mit Schlüsselgruppen verknüpft, um zu definieren, welche Schlüssel diese Zylinder öffnen können.

Zylinderschließung Siehe Zylindergruppe.

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